Kamikaze

Piz Trovat + Tiergärtli Klettersteige

Klettersteig-/Alpintouren Darkthrone — geschrieben von kamikaze @ 19:57

Piz Trovat Klettersteig bei Diavolezza KS2-3 C

 

Da ich und meine Freundin zur Zeit Ferien haben, stehen in dieser Woche einige Klettersteige auf unserem Ferienprogramm.

Am letzten Sonntag entschieden wir uns kurzfristig, zwei Tage im Graubünden zu verbringen. Ziel war die Diavolezza am Berninapass. Inspieriert wurden wir durch Vazifars interesssanten Bericht  und schönen Fotos seiner Besteigung des Piz Trovat Klettersteiges.

So fuhren wir bei schlechtem Wetter von Obwalden nach Graubünden zur Bahnstation der Diavolezza kurz vor dem Berninapasses. Auto parkiert, Sack und Pack angezogen, Billete gelöst und schon gings mit der Gondel auf 2978 MüM zur Bergstation und zum Berghaus Diavolezza wo wir für eine Nacht ein Zimmer mit Etagendusche/WC inkl. Frühstück und 4 Gang Nachtessen, Marschtee für CHF 80.00 pro Person/Nacht gebucht hatten. Leider konnten wir vom Bernina Massiv Panorama welches wir schon bei Vazifars Fotos begutachten konnten nichts sehen, denn es war neblig und es schneite leicht.

So gönnten wir uns zuerstmal eine warme Ovi im Berghaus und bezogen unser Zimmer. Gegen Abend kurz vor dem Nachtessen verzog sich der Nebel kurz und wir konnten doch noch das phantastische Panorama im Abendlicht geniessen.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ausgiebigen Morgenessen auf den Weg zum Klettersteig Piz Trovat. Ein Wegweisser gleich beim Berghaus führte uns auf den weiss-blau-weiss Alpinwanderweg zum Einstieg des Steiges.

Der Steig ist mit KS2 bewertet und nicht allzu schwer. Er hat auch sehr viel Steighilfen, fast schon zu viel des Guten. Zum Teil kommen einem sogar diese irgendwie hinderlich in den Weg. Wer es etwas spannender haben möchte, sucht sich seine Tritte im Fels direkt neben den Steighilfen selber wie wir auch diese gemacht haben. Während des Aufstieges hat man immer wieder die Gelegenheit die wunderbare Aussicht auf die Gletscher- und Gipfelwelt des Bernina Massives zu geniessen.

Im letzten Drittel des Steiges überquert man eine Hängebrücke. Hier fängt auch gleich die Schlüsselstelle des Steiges an, eine senkrechte Wand welche überwunden werden möchte. In der Mitte der Wand findet man einen Zapfhan der Firma Calanda Bräu welcher leider auch funktionierte wie der beim Diabolo in Andermatt.

 

So mussten wir die letzte Strecke durstig zu Ende bringen. Auf dem Gipfel genossen wir dann unser Gipfelmahl bei fantastischer 360 Grad Rundsicht auf den Piz Palü, Piz Bernina etc.

Der Abstieg erfolgte dann über den weiss-blau-weiss Alpinwanderweg zurück zur Bergstation. Dort nahmen wir die Gondel, fuhren retour ins Tal und ab nach Hause.

Fazit: Ein wunderschöner hochalpiner Klettersteig mit genialem Panorama. We will come back next year !!!!!!

Mehr Bilder, Infos etc. von meiner Tour findet ihr hier: Piz Trovat

 

Tierbergli Klettersteig KS3 C

 

Heute Dienstag widmete ich mich dem Tierbergli Klettersteig welcher sich im Sustengebiet befindet und ebenso wie der Piz Trovat ein hochalpines Klettererlebnis vermittelt mit wunderbaren Gletscherpanoramen.

So fuhr ich also in der Früh über den Brünig nach Innertkirchen und weiter nach Steingletschter kurz unterhalb des Sustenpasses. In Steingletscher bog ich auf die kostenpflichtige Privatstrasse ab welche mich direkt zum Ausgangspunkt dem Parkplatz Umpol brachte.

Klettergurt, Klettersteigset, Helm, Rucksack gepackt, den Gletscherfluss über ein Brücklein überquert und schon stand ich an der Verzweigung. Nach rechts bog der offizielle weiss-blau-weiss Alpinwanderweg zur Hütte ab, rechts geht es zum Einstieg in den ersten Teil des Klettersteiges.

So zog ich mein Klettergurt an und schon hing ich am Sicherungsseil und los ging der Spass. Zuerst quert man über breite, dann immer schmalerwerdende Felsbänder mal links- mal rechts den Fels. Dann gehts auch immer steiler Aufwärts. Der erste Teil des Klettersteiges weist eigentlich keine Schwierigkeiten auf bis auf die Schlüsselstelle welche sich kurz vor dem Ausstieg befindet, einem kleinen Überhang welcher überwunden werden möchte und etwas mehr Armkraft fordert. Beherzt in das Seil gegriffen und die Schlüsselstelle gemeistert. Nun kreuzt man den offiziellen Hüttenweg. Hier hat man die Chance den Steig abzubrechen und auf dem Weg zum Parkplatz zurückzuwandern. Des weiteren ist es auch Möglich den ersten Teil mithilfe des Hüttenweges auszulassen und gleich in den zweiten Teil zu starten.

 

Ein Wegweisser mit "Klettersteig" beschriftet leitet einem nun zuerst ungesichert steil ein Geröllfeld hinauf zum Einstieg des zweiten Teils.

Nun geht der Spass weiter. Der zweite Teil empfand ich als etwas anspruchsvoller und ausgesetzter als der erste Teil. Wieder geht es in diversen sehr schmalen Felsquerungen, steile Rinnen und Wände hinauf in Richtung SAC Hütte. Diese überwindet man jedoch auch ohne Probleme. Kurz vor dem Ende des zweiten Teils erreicht man die Schlüsselstelle vor dem Ausstieg. Eine senkrechte Wand welche überwunden werden möchte. Diese ist zwar mit Tritthilfen ausgestattet, jedoch muss man sich zwischendurch eigene Tritte im Fels suchen, da diese etwas weit auseinander sind.

Nach der Überwindung gelangt man auch sogleich zum Klettersteigbuch. Kurz eingetragen ging es dann mit Stahlseilen abgesichert weiter hinauf in Richtung Hütte. Bei der Hütte liegt einem dann der Gletscher sprichwörtlich zu Füssen, denn dieser führt gleich eben vor der Hütte vorbei.

 

Geschafft! Nach einer kleinen Pause in welcher ich das Panorama genoss ging es dann über den weiss-blau-weiss Alpinwanderweg über Geröll retour zum Parkplatz.

Fazit: Ein zweiter wunderschöner hochalpiner Klettersteig mit genialem Gletscherpanorama! Guter Ausgleich an Tritthilfen und Felskletterei.

 Weiter Fotos, Infos, Gehzeit, etc. meiner Tour findet ihr hier: Tiergärtli Klettersteig

 


Alpen Brevet 2008

Rennrad Touren — geschrieben von kamikaze @ 11:22

Wie schon angekündigt haben darkthrone und ich (two wheels) gestern am Alpenbrevet teilgenommen.

So sind wir also um 04:30 Uhr bei darkthrone zuhause im schönen Obwaldnerland Richtung Meiringen losgefahren um dort gleich mal die Startnummer/ Zeitmesssensor  abzuholen und diese am Bike, resp. Mann zu befestigen. Da der Start erst um 06:45 Uhr war, war nun mal warten im warmen Kami-Mobil angesagt.

Es war sehr kühl und es regnete leicht als um 06:45 Uhr der `Startschuss` ertönte und so fuhren wir halt trotz scheiss Wetter Richtung Innertkirchen los. Wir waren wirklich nicht in der Stimmung um bei diesem Wetter den ganzen Tag über Schweizer Alpenpässe zu fahren. Nach Innerkirchen kam dann schon auch der erste Anstieg in Richtung Grimselpass, das Schild beschied uns einen Anstieg von 1480 Metern auf etwa 15 km…

Knapp, Schätzungsweise 2 Stunden und ein paar zerquetschte nach dem Start erreichten wir dann die Grimsel Passhöhe nach nur einer Pinkelpause. Zum Glück wussten wir, dass man nach dem 1 und 2 Stausee noch lange nicht oben waren und so freuten wir uns nicht wie andere über die angebliche Passhöhe und kurbelten weiter um bei miesem, kalten Sauwetter auf dem Grimsel eine erste Futter-Pause einzulegen und uns so warm als möglich einzupacken. Der einzige Lichtblick war ein blaues Loch in der sonst so dunklen Wolkendecke und ich fragte mich das erste Mal, was ich hier eigentlich tue.

Was solls, alles Jammern nützt nichts und so fuhren wir weiter in Richtung Gletsch, wo unsere erste Zwischenzeit genommen wurde (03.07.47/ darkthrone der RaserWink war eine knappe Minute schneller unten).

Ich muss wohl noch erwähnen –sonst tuts darki- dass ich hier aufgrund der falschen Anweisung des Streckenpostens Richtung Brig fuhrYell –und ich dachte noch der Furka geht doch links hoch. Darki hechtete mir in voller Panik hinterherLaughingLaughing

Nun ja, die 500 Meter zurück und hoch Richtung Furka, welch eine wohltat das warme Blut in den gefrorenen Finger- und Fussspitzen zu spüren.

Der Aufstieg auf Furka Passhöhe war schnell gemacht, die Beine waren noch voll fit und so erreichten wir eine gefühlte Stunde später die 700 Meter höher gelegene, eher unspektakuläre Passhöhe des Furkas. Leider konnten wir den Furka Gletscher nicht sehen.  By the way, auf halber Höhe zum Pass begrüsste uns auch die Sonne was wahnsinnig gut tat und psychologisch sehr wertvoll war, unbeschreiblich schön. Die Abfahrt vom Furka konnten wir dann auch in kuren Handschuhen antreten und die trockene Strassen und die warme Sonne geniessen.  Bei den super Verhältnissen, waren die 1000 Höhenmeter Richtung Realp schnell vernichtet.

In Realp war eine weitere Fotostation (diese waren Fotografen von Alpha Foto welche auf der ganzen Strecke verteilt Fotos schossen, welche man nun im Internet anschauen und kaufen kann). Nun gings bei teilweise heftigen Gegenwind ins knapp 10 km entfernte Andermatt. Auf halbem Weg kam uns das Patrouillen Fahrzeug der Urner Polizei mit Blaulicht entgegen, welches vermutlich zum Unfall auf der Furka Passstrasse unterwegs war. Ein Velofahrer war offensichtlich in die Heckscheibe eines vorausfahrenden Autos gekracht. Wie es schien ging es dem Radfahrer gut (er sass auf der Leitplanke), mehr konnten wir beim vorbeifahren nicht erkennen.

Später in Andermatt –der Gegenwind war wirklich stark-(darki durfte in meinem Windschatten fahren :-D) war die 2 Verpflegungsstation welche ich wieder in vollen Zügen genoss. Wir füllten unsere Mägen und Biddons und machten uns auf den Weg nach Wassen. Ab durch die schöne Andermatter Altstadt, vorbei an der Kaserne und die Schöllenen Schlucht runter wo wir mit 50- 60 Sachen gut mit den Autos mithalten konnten und ein weiteres mal die schönen engen Kurven der Strasse genossen, geil.

Angekommen in Wassen wollte darki ein kleines Zeitfahren veranstalten, was er auf Grund einer `Unregelmässigkeit` auch gewann. Ich will ja nicht schreiben dass er das Zeitfahren mit einem Vorsprung von 3 Metern kurz vor der Zeitmessmatte angekündigt hat.

 Sehr interessant finde ich allerdings dass ich lauft Zeitmessung die Matte 56 Sekunden vor Darki überquerte obwohl wir sie fast zeitgleich überfuhren. Rechtlich gesehen habe ich das Zeitfahren also für mich entschieden.Cool Die Streckenposten jedenfalls amüsierten sich dass zwei wie wir nach dem 2 Pass noch immer Energie für solche Spässe hatten.

Leider fanden wir uns sehr schnell in der harten Realität wieder und der letzte Pass stand an – der Susten. Unbarmherzig  zog sich die Passstrasse lange dem Fels entlang und nahm kein Ende. Das 2 und letzte mal fragten wir uns warum wir jetzt nicht zuhause auf dem Balkon sitzen und das Leben geniessen. Nein, wir müssen uns ja unbedingt was beweisen… Es war sehr mühsam, vielmehr weil der Anstieg einfach kein Ende zu nehmen schien. Meine Knie und der Rücken schmerzten. Darki spürte sein Hinterteil und die Beine und so haben wir auf diesem Anstieg (1307 Meter Höhenunterschied) auch 3 Pausen gemacht. Endlich kam das erlösende schild `VERPFLEGUNG 300 Meter` und so sprinteten wir mit 24 km/h durch den Tunnel um die Passhöhe des Sustens – unserem letzten Pass- zu erreichen. Fürs erste zufrieden setzten wir uns auf dem angenehm warmen Asphalt des Parkplatzes und futtertenSmile

Jetzt kam die letzte lange Abfahrt zurüch nach Innertkirchen, gut 1600 Meter waren auf 34 km zu vernichten, eine –für den Rücken- anstrengende Angelegenheit und so gabs auch hier einige Auflockerungspausen. Ich kann nicht sagen wie lange wir unterwegs waren, jedenfalls sahen wir plötzlich das Ortsschild von Innertkirchen und wussten, jetzt noch 6.4 km, los geht’s…

Das Schild das uns einen Anstieg von 90 Metern auf 1.2 km ankündigte konnte uns nur ein müdes lächeln entlocken und uns packte der Ehrgeiz, wir gaben nochmals alles und so hiess Kette rechts und wir fuhren mit etwa 18 km/h die Strasse neben der Aareschlucht hoch.

Die letzten 1.5 km nach Meiringen waren mit 40 km/h schnell hinter uns und wir erreichten nach 9 h 29 Minuten das Ziel in Meiringen. Das coole Finisher Geschenk, ein paar Armlinge mit Aufdruck und ein geiles Gefühl und der stolz waren der Lohn. Darki übrigens fuhr das Alpenbrevet nur der Armlinge wegen, da er noch keine hatte ;-)

Fotos haben wir nur sehr wenige gemacht, vielleicht stellt darki noch ein paar Online und sonst könnt ihr Euch auf Alpha Foto ein paar Impressionen vom gestrigen Tag anschauen.

 Fazit:

136 km

3782 hm

0 Platten

X tausend verbrennte Kalorien

Die Beine waren überraschen gut beisammen und wir fragten uns noch im Ziel ob wir nicht besser die Gold Runde gemacht hätten. Heute Sonntag, einen Tag später spüren wir fast nichts mehr und darki ist mit seiner Freundin schon wieder auf dem Diavolo Klettersteig in Andermatt unterwegs.

 

Hier also noch die Fotos. Quali leider nicht die Beste, da Handycam:

Darki's Rennmaschine

Two Wheels Rennmaschine

 

Two Wheels Startnummer

Darki's Startnummer

 

Kurzer Tankstopp vor dem Aufstieg zum Furka :-)

 

Da geht's hinauf auf den Furka

 

 Im Hintergrund, Passstrasse nach Gletsch vom Grimsel

 

Abfahrt vom Furkapass mit Blick ins Realptal

 

 Pause muss sein :-) !

 Auch Darki braucht eine Pause, vorallem mit seinen 30 Jahren :-)

 

Und hier noch die offizielen Fotos von Alphaphoto :

Darkthrone Fotos

Two Wheels Fotos

 

 


Mein Klettersteig Weekend

Klettersteig-/Alpintouren Darkthrone — geschrieben von kamikaze @ 16:27

Da ich dieses Wochenende nicht wirklich Lust auf eine Biketour hatte, ging es halt mal auf den Klettersteig.

 

Chäligang-Klettersteig 

Am Samstag bestieg ich den Chäligang Klettersteig, welcher auf die Engstligenalp in Adelboden führt und sehr schön neben dem Engstligenfall verläuft.

Der Klettersteig wurde erst in diesem Frühjahr erstellt und ist mit KS2 bewertet und sehr sehr leicht zu besteigen. Im Vergleich mit den Brunnistöckli, welcher auch als KS2 eingestuft ist, ist der Brunnistöckli anspruchsvoller. Dies macht den Steig auch sicherlich geeignet für eine Familienbegehung. Er ist nicht sonderlich ausgesetzt und beinhaltet nur wenige Kletterstellen.

Im Aufstieg werden 560 (300hm Klettersteig) Höhenmeter überwunden. Der Abstieg erfolgt auf dem Bergwanderweg oder per Gondel. Gehzeit ca. 3h

Landschaftlich ist der Klettersteig eindrücklich gelegen, verläuft er doch auf der rechten Seite neben dem Engstligenwasserfall. Ca. in der Mitte des Weges befindet sich eine Kanzel direkt am Wasserfall, welche eine eindrückliche Sicht auf den Wasserfall freigibt. Im oberen Teil durchwandert man eine Grasplanke mit unzähligen schönen Edelweisse.

Abgestiegen bin ich dann per Gondel da ich am Abend noch eine Einladung hatte.

Hier ein paar Eindrücke der Tour. Mehr Fotos meiner Tour findet Ihr HIER.

 

 

 

 

Via Feratta Diavolo, Andermatt

Am Sonntag ging es inspiriert durch den Tourenbericht von Vazifar zum Diavolo Klettersteig in Andermatt. Eigentlich wollte ich diesen schon am Samstag begehen, da es aber am Vortag viel geregnet hatte und der Klettersteig bei nässe nicht so zu empfehlen ist, habe ich ihn auf den Sonntag verschoben.

Der Klettersteig ist mit KS3 bewertet und verfügt über sehr viele Hilfsmittel, so dass man nie in Verlegenheit kommt einen Tritt für seinen Fuss zu finden. Bei nässe kann die Begehung heikel sein, wegen diverser Grasbänder die man durchläuft.

Im Aufstieg überwindet man 470Hm in ca. 2 Stunden. Abstieg nach Andermatt nochmals ca. 1 Stunde. Es kann auch zum Bahnhof auf dem Nätschen gewandert werden und dort per Zug nach Andermatt zurück.

Mit dem Auto ohne Stau auf Andermatt. Parkiert habe ich beim Bahnhof. Der Einstieg befindet sich bei der Teufelsbrücke und dem Suworow Denkmal. Diesen erreicht man über einen kurzen 20 minütigen Fussmarsch. Unter den Augen vieler Touristen zog ich mein neu gekauftes Klettersteigset an. Ein Typ fragte mich: "Willst du jetzt da rauf !!! Das wäre nichts für mich" :-)

Zu beginn des Steiges geht's gleich steil und ausgesetzt nach oben, dass immer unter den Blicken der vielen neugierigen Touristen :-) Man kommt sich etwas vor wie im Zoo. Weiter geht's über Felsstufen, Platten, Grasbänder mit diversen Querungen in Richtung Fahne (Ziel).

Bei diesem Klettersteig wurde an alles gedacht. Man findet eine Garderobe, einen Wasserhahn und zu Schluss sogar noch einen Bierzapfhahn. Leider muss auf ein kühles Blondes verzichtet werden, da nicht angeschlossen :-( :-)

Abgestiegen bin ich auf dem Wanderweg durch Lawinenverbauungen direkt nach Andermatt.

Hier ein paar Eindrücke der Tour. Mehr Fotos meiner Tour findet ihr HIER

 

 

 


Meine erste Klettersteigbegehung auf den Rigidalstock!

Klettersteig-/Alpintouren Darkthrone — geschrieben von kamikaze @ 14:52

Gestern war es soweit. Eigentlich wollte ich ja meine erste, zum Start mit einem Bergführer geführte Klettersteigbegehung erst in meinen Ferien Mitte August in Angriff nehmen. Ich konnte jedoch jetzt noch ein paar Tage Überzeit einziehen. Da optimales Bergwetter angesagt war und mein Bergführer auch noch nichts vor hatte, verschob ich kurzerhand den Kurs auf gestern.

 

Treffpunkt war 08.30 bei der Talstation der Brunnibahn. Klettersteigmaterial (Helm, Klettersteigset, Sitzgurt) fassen war angesagt. Mit der Gondel und danach mit dem Sessellift ging es zum SAC Brunnihaus in welchem es zuerst zum Start noch eine feine Ovi gab.

 

Nach der feinen Ovi erklärte mir der Bergführer die Handhabung des Klettersteigsets, welches nicht allzu schwierig ist. Auf dem Wanderweg ging es zum ersten leichten Klettersteig des heutigen Tages, den Brunnistöckli KS2.

 

Etwas nervös beim Einstieg klinkte ich mich in das Sicherungsseil ein und überwand den ersten Felsaufschwung. Zuerst etwas ungewohnt, da man sich selbst die natürlichen Tritte im Fels suchen musste, nach kurzer Eingewöhnung aber ohne Probleme weiter zur ersten Brücke. Meine erste Dreiseilbrücke wollte überquert werden. Mir kam gleich die Seiltanznummer im Zirkus in denn Sinn als ich vor der Brücke standJ. Die Karabiner ins Seil umgehängt ging es erstaunlich einfach über das Stahlseil. Später wollte noch eine zweite luftige nepalesische Hängebrücke auch wieder ohne Probleme überquert werden und schon war der erste Steig gemeistert.

 

 

 

 

 

Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg zum Fusse des Rigidalstock. Über einen Alpinen (weiss/blau) Wanderweg über grosse und kleine Steine steil aufwärts zum Einstieg in den Rigidalklettersteiges. Dieser ist mit KS3 bewertet, das heisst ein mässig schwieriger Klettersteig und eine Stufe schwerer als der Brunnistöckli.

 

Über eine herrliche Gratkrakslerei zur Schlüsselstelle des Steiges. Eine steile Rinne mit sehr glattem Fels und keine Aufstiegshilfen welche überwunden werden wollte. Nach der Überwindung der Schlüsselstelle über den felsigen Grat weiter zur eigentlichen Gipfelwand. Eine recht Steile 30 Meter Platte welche überklettert werden möchte. Über den Schlussgrat auf den Gipfel auf 2592 MüM.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun genoss ich bei schönstem Bergwetter die fantastische Rundsicht welche man vom Gipfel hat. Dank des guten Wetter sah ich die Berner Alpen mit Eiger, Wetterhorn etc. bis hin zu den Glarner, Bündner Alpen bis hin zum Jurasüdfuss. Im Herbst sollte die Sicht noch grandioser sein, da die Sicht dann klarer ist. Ich werde sicher nochmals im Herbst den Gipfel erklimmen.

 

Der Abstieg erfolgte über den Klettersteig.

 

Über den Wanderweg zurück zur SAC Brunnihütte und mit der Bahn retour zum Auto.

 

Es war ein super Erlebnis und ich hatte sehr viel Spass. Mich hat nun das Klettersteigfieber gepackt. Ich werde diese Woche noch ein eigenes Klettersteigset zulegen und dann freue ich mich schon auf die nächsten Touren.


Meine neuen Mavic Ksyrium SL Laufräder :-)

Darkthrone Einzelbeitragbereich — geschrieben von kamikaze @ 22:02

Heute sind meine lang erwarteten Mavic Ksyrium SL Laufräder für mein Rennvelo gekommen.

 

Bis jetzt war ich seit zwei Monate mit den Original Shimano R-500 Laufräder unterwegs, welche mich von der Verarbeitung nicht wirklich überzeugt haben. Die Bremsflaggen waren auch nicht sehr gerade und das ganze sah nicht wirklich stabil aus.

 

Daher habe ich mich entschieden einen neuen Laufradsatz zu kaufen, denn wenn Tuning dann am Laufrad, da bringt es spürbar am meisten und ich spare gleich ca. 450 Gramm zu den alten.

 

Auf der Suche nach den neuen Laufräder und lesen diverser Testberichten und Erfahrungen habe ich mich für die Ksyrium SL entschieden. Auch optisch fand ich die Laufräder schön, vor allem mit den roten Naben und je einer roten Speiche. Die Speichen sind aerodynamisch flach. Die Vorderradnabe ist aus Carbon gefertigt.

 

Leider war der Spass nicht ganz günstig, doch ich denke ich habe jetzt wirklich 1A Laufräder an welchen ich sehr lange Spass haben werde.

Jetzt bin ich schon auf die erste Ausfahrt mit den neuen Laufrädern gespannt. Optisch gefallen mir diese schon mal sehr gut.

Hier ein paar Foto:

 

 


Am 18. August, meine erste Klettersteigbegehung!

Darkthrone Einzelbeitragbereich — geschrieben von kamikaze @ 17:22

Da ich viel und gerne in den Bergen unterwegs bin und dies nicht nur auf dem Bike habe, ich mich nun endlich mal zu einem Grundkurs für eine Klettersteigbegehung angemeldet. 

Ich habe für mich und meine Freundin bei den Bergführern Engelberg einen Grundkurs für Anfänger auf den Rigidalstock (2593 MüM) gebucht. In diesem Kurs lernt einem der Bergführer auf was es beim Klettersteigbegehen ankommt und wie man richtig mit dem Klettersteigset umgeht. Zusätzlich wird man sicher noch diverse andere gute Tipps für die Klettersteigbegehung erhalten, so dass wir dann die nächsten einfachen Klettersteige alleine angehen können.

Ich freue mich schon heute auf diese Tour und eine neue Herausforderung.

Ich und meine Freundin haben auch schon diese Saison angefangen die ersten leichten Blau/Weiss T4 Alpinwanderungen zu machen, welche uns beiden bis jetzt sehr gefallen haben. Wenn uns die Klettersteigbegehung gefällt was ich glaube, dann werden wir uns ein eigenes Klettersteig-Set kaufen und die vielzähligen Klettersteige in der Region Zentralschweiz/Berner Oberland hoffentlich bald erkunden. 

Sobald ich den Kurs absolviert habe werde ich hier ein Feedback zu meinem Tag veröffentlichen.

Quelle: Bergführer-Engelberg


Leistungsanalyse

Two Wheels Einzelbeitragbereich — geschrieben von kamikaze @ 23:31

Ich durfte/ musste diese Woche 2(!) ausführliche Sport-/ Leistungstests machen. Da ich das Thema sehr interessant finde und sich vielleicht sonst noch jemand dafür interessiert, würde ich hier gerne ein wenig davon berichten.

Bei den Tests wurden unter anderem meine Kraftausdauer, Lungenvolumen, EKG, Körperfett, Ausdauer mittels Stufentest auf dem Laufband und mein Laktat (Milchsäure) gemessen.

Eine kurze Erklärung zum Begriff Laktat:  Milchsäure (Laktat) ist das Endprodukt des anaeroben Stoffwechsels. Diese Substanz entsteht bei intensiven Belastungen, wenn die Muskulatur über Lunge und Kreislauf nicht mehr genügend Sauerstoff zur Deckung des Energiebedarfs erhält. (Quelle: www.hotsport.ch)

 

Laufband Stufentest/ Laktat:

Der Stufentest mit der Laktatmessung läuft ungefähr so ab:

1.        Pickst der Arzt bzw. die Praxisassistentin mit einer „Nadel“ ins Ohrläppchen.

2.        3 min laufen bei ca. 9-10 km/h

3.        Es werden 2-3 Tropen Blut aus dem Ohrläppchen genommen / 30 sek Pause

4.        3 min laufen bei ca. 11-12 km/h

5.        Es werden 2-3 Tropen Blut aus dem Ohrläppchen genommen / 30 sek Pause

6.        3 min laufen bei ca. 13-14 km/h

7.        Es werden 2-3 Tropen Blut aus dem Ohrläppchen genommen

Die Masseinheit für die Angabe der Laktatwerte ist mmol/l (Millimol pro Liter)

Die Ergebnnisse der Laktatmessung werden gleich vor Ort ausgewertet und mittels dieser Werte kann der Arzt auch bestimmen bei welcher Lauf-Geschwindigkeit/ Puls die persönliche-anaerobe Schwelle liegt (im anaeroben Bereich wird weniger Fett verbrennt/ Bereich für Intervalltraining und Tempoläufe). Der Optimale Bereich um Ausdauer zu trainieren und Fett zu verbrennen liegt also unter der anaeroben Schwelle im sogennanten aeroben Bereich. Grundsätzlich kann man sagen, das die anaerobe Schwelle bei 4 mmol/l liegt. Der eine kommt natürlich früher in den Bereich (untrainierte), andere wiederum später.

Bei mir sieht das fomgendermassen aus: Mein Körper wechselt ungefähr bei einer Lauf-Geschwindigkeit von 15.4 km/h (Puls: 190) in den anaeroben Bereich (die erwähnten 4 mmol/l). Der optimale Pulsbereich um Ausdauer zu trainieren und Fett zu verbrennen liegt bei mir um die 155 – 180.  Dieser Wert sei sehr gut und das Ergebnis von jahrelangem Training.

Wenn ich die Pulsempfehlungen jetzt aufs Biken/ Rennrad übertargen will muss ich ca. 10 Schläge pro Minute abziehen um die Ergebnisse vergleichen zu können. Wieso? Ganz einfach, da man beim Radfahren sitzen kann und es allgemein weniger anstrengend ist als das laufen kann man die Empfehlungen nicht 1:1 übertragen.

Körperfett/ BMI:

Der optimale BMI (Body Mass Index) wurde unter Berücksichtigung der folgenden Parametern ermittelt.

Körpergewicht, Umfang des Brustkorbes, Umfang der Hüfte, Umfang der Taille, Geschlecht und der Körpergrösse. Trotzdem ich zugenommen habe (vermutlich Muskelmasse) liegt mein BMI bei 22.5 (normal wären 22-25) und ich habe theoretisch ein Untergewicht von 4 kg was allerdings für einen sportlichen Menschen nicht bedenklich sei.

Der Anteil des Körperfetts am Körpergewicht wird mittels 2 Elektroden auf der Hand und 2 Elektroden am Fuss gemessen.

Sehr vereinfacht erklärt leitet das Messgerät einen schwaches, nicht spürbares Stromsignal durch den Körper (vom Fuss in die Hand) und je schneller dieses Signal ist desto weniger Fett enthält der Körper. Warum? Muskeln leiten Strom besser als Fett, da Musklen ungefähr zu 70% aus Wasser bestehen, Fett hingegen blockiert das Signal, da Fett nur aus ca. 10% Wasser besteht.

Ich persönlich habe zu meiner grossen Überraschung nur einen Anteil von 12.4% Fett, dh. 10.3 kg meines Körpers bestehen aus Fett. (`erlaubt` wären 12-18%)  Überrascht darum weil ich mich auch nicht unbedingt immer nur gesund ernähre und meine Küche sehr gut mit Süssigkeiten ausgestattet ist.Embarassed

Die ganze Sache mit dem BMI etc. ist allerdings mit Vorsicht zu geniessem. Man bedenke zum einen sind Musklen schwerer als Fett und das kann das Ergebniss verfälschen. Auch die Messung des Körperfetts ist mit Vorsicht zu genissen, da ein Mensch der z.B. viel Kaffe trinkt (Kaffee entwässert) einen niedrigeren Wasseranteil haben kann und das Stromsignal somit weniger gut durch den Körper geleitet wird. Grundsätzlich ist die Körperfettmessung jedoch aussagekräftiger als der BMI.

Lunge:   

Das Lungenvolumen wird mittels eines Apperates ähnlich des Gerätes zur Messung des Blutalkoholgehaltes ermittelt. Ich durfte also das 1. Mal in meinem leben ins Röhrechn blasen (juhuuuu).

Am Ende des Röhrechens war ein Ventilator angebracht der zum 1. ermittelt wieviel l/% des Luftvolumens in der 1 Sekunde ausgeatmet wird und zum 2. die  gesamte Kapazität der Lunge ermittelt. Der Normbereich für mich (aufgrund des Alters, Grösse, Geschlecht) liegt hier bei etwa 5.1 – 7.7 l. Meine Lunge hat eine Kapazität von 5.9 l was dem durchschnitt entspricht. Dieser Wert hat mich überrascht hat, da ich eigentlich dachte das die Lungenkapazität durch den Sport eher zunehmen würde.

Es gilt noch zu erwähnen das die so genannten Norm Angaben oder Empfehlungen für Männer in meinem Alter und meiner Grösse gelten.

Für alle die nun auch mal gerne so einen Test machen möchten, kann man diesen z.B. bei den Migros Fitness Centern machen (Kostenpunkt um die 130.-).

Ich habe meine Tests bei der Sport Clinic Zürich und in der Praxis Brunner & Bonesso ebenfalls in Zürich gemacht. Ein keliner Tipp zum Schluss: intensives Training am Tag vor so einem Test sollte man unterlassen da es garantiert die Laktat Werte verfälscht. Ich sehe das bei meinen eigenen Resultaten. Das Laktat am 1 Test liegt teilweise massiv unter den Werten vom 2. Tag. Die Erklärung hierfür ist auch ganz einfach: Der Körper braucht einige Zeit um sämtliches Laktat wieder abzubauen. Beim Training im aeroben Bereich hingegen kann der Körper das produzierte Laktat fortwährend abbauen.

Ich weiss das die ganze Sache teilweise ein wenig kompliziert ist, trotzdem hoffe ich das ich dem einen oder anderen vielleicht geholfen habe  und er nun ein wenig besser durchblickt. Falls noch fragen sein sollten, beantworte ich diese gerne, sofern ich kann.


Alpenbrevet Trainingstour über den Glaubenbielen und Glaubenbergpass

Rennrad Touren — geschrieben von kamikaze @ 17:00

Mein Kamibruder, welcher zurzeit seine Dienste den Schweizer Eidgenossen im Rahmen der Euro 2008 zur Verfügung stellt, durfte dieses Wochenende in Urlaub nach Hause.

Da er im Militärdienst zurzeit körperlich nicht wirklich gefordert wird, er ist halt Obwerwachtmeister, sah ich es als meine Pflicht an ihm etwas körperliche Bewegung zu verordnen.

 

Heute Sonntag war der ideale Tag, das Wetter war schön und es waren nur vereinzelte Wärmegewitter am Abend angekündigt.

 

So Befahl ich ihm also um 0600 das Antrittsverlesen bei mir. Zuerst gab es einen kleinen Kaffee, war ja doch noch zur früher Morgenstunde.

 

Nach dem kurzen Kaffeplausch machten wir uns auf die Socken, viel mehr auf die Räder. Auf dem Trainingsplan für das Alpenbrevet 2008 stand heute eine zwei Pässefahrt vom schönen Obwaldnerland über den Glaubenbielenpass (1611 MüM) ins Biosphärenland Entlebuch und zurück über den Glaubenbergpass (1543 MüM) an den Sarnersee nach Sachseln.

 

In morgendlicher Frische nahmen wir unseren ersten Anstieg auf den Glaubenbielenpass in Angriff bei „noch“ angenehmen Temperaturen. Im stetigen Tempo fuhren wir die 13 Kilometer und 1131 Höhenmeter zur Passhöhe empor und genossen noch die morgendliche Ruhe.

 

250 Höhenmeter vor erreichen des Passes, hörte ich hinter mir ein lautes Zischen.Kurz erschrocken über dieses Geräusch dachte ich zuerst meinem Kami-Teamkollegen gehe die Puste aus. Das Grauen kam jedoch viel schlimmer. Es war nicht die Puste sonder sein Hinterradreifen sah ziemlich Platt aus. Sch…..  Hier zeigte es sich wieder einmal wie wichtig es ist, einen Ersatzschlauch bei jeder Tour mitzuführen. Schnell war der Pneu von der Felge gezerrt und der Schlauch gewechselt. Haben ja langsam genug Übung im Reifenwechseln. Wir müssen doch in jedem Biketechnikkurs der Swiss Bikeschool einen Reifenwechsel demonstrieren. Nun gut das kleine Maleur war behoben und die letzten 250 Höhenmeter schnell gefressen.

 

Auf dem unscheinbaren Pass angekommen stand zuerst ein Fotoshooting und danach eine Riegelpause auf dem weiteren Programm.

 


Frisch gestärkt mit noch munteren Beinen genossen wir die geniale Abfahrt nach hinunter ins Entlebuch.

 

 

Über Schüpfheim, Hasle, Entlebuch erreichten wir den den Einstieg zu unserem zweiten Pass dem Glaubenberg. Die erste steile Rampe hinauf nach Finsterwald quälten wir uns an praller Sonne und nun mittlerweile höllischen Temperaturen empor. Die Bidons leerten sich rasant, man konnte meinen, diese Dinger seien undicht. Zum Glück gab es ja den einen oder anderen wasserspendenen Brunnen am Strassenrad wenn auch teilweise andere Brunnen im Streik waren.

 

Leider hatte es mittlerweile extrem viel Auto- und Motorradverkehr welche etwas den Spass des Uphills schmälerten. Vor allem die idiotischen Motorradfahrer fuhren wieder wie gestört den Pass hoch. Ob wir ev. den einen oder anderen später in der Leitplanke hängen sehen? Ich habe jedenfalls mit solchen Rasern kein Mitleid.

 

Bald erreichten wir die letzte und gemeine Steigung vor dem Pass, bestehend aus zwei Haarnadelkurven und einer nie endenvollenden Geraden. Psychologisch ein hartes Stück Arbeit. Endlich geschafft, der zweite Pass war bezwungen.




 

Nun noch die steile Abfahrt hinunter nach Stalden wo wir dann die Passstrasse verliessen und unter fachkundiger Führung vom Kamimitglied Darkthrone eine Insiderstrasse ohne Verkehr hinunter nach Wilen nahmen.

 

Nun fuhren wir über Giswil, Zollhaus zurück nach Sachseln. Die Temperatur in Sachseln betrug nun schon 32 Grad. Zum Glück starteten wir in der Frühe.

 

Fazit:

 

Landschaftlich eine schöne Tour durch das Voralpengebiet welches unsere Vorbereitung auf das Alpenbrevet komplettierte.

Streckendaten:

 

2 Pässe: Glaubenbielenpass, Glaubenbergpass

Höhenmeter: 2310

Kilometer: 92.8

Defekte: einen platten Reifen

 

Google Earth Bild:

Text: Darkthrone


Alpenbrevet 2008

Allgemein — geschrieben von kamikaze @ 20:34

Hallo ge(2)räderte MitbürgerLaughing

 

Leichtsinnig (wie darki istCool -ich nicht Innocent) hat er mich letzten Sonntag auf das Alpenbrevet angesprochen, das am 9 August stattfindet.

Da ich zu diesem Zeitpunkt aufgrund einer längeren Rennradtour am Samstag und Sonntag eh schon ermüdet war und mich gerade wieder mal den Pilatus hochquälte und noch meine 3.5 Wochen Ferien auf Staatskosten vor mir habe, war meine Reaktion natürlich (sinngemäss) `spinnsch eigentlich!` Yell

So war das Theme eigentlich gegessen, wenn sich da am Montag nicht noch mein Stolz (provoziert durch darki) gemeldet hätte und ich im Zuge völligere geistiger Umnachtung und Benommenheit und jugendlichen Leichtsinns und zugesagt hätte.

 So hat sich das KAMIKAZE street race TEAM (unser neues Label) heute für die Silver Strecke am Alpenbrevet 2008 angemeldet.

 Das Alpenbrevet war genial. Hier findet ihr den Erlebnisbericht:

 Erlebnisbericht Kamikaze Race Team am Alpenbrevet 2008

 alpenbrevet

Bildquelle: GrahamWatson.com 

 

Wünscht uns viel Glück und gutes Wetter und mir gute Nerven, damit ich darki einen ganzen Tag ertragen kannWink Spass beiseite, ich denke mit darki hab ich den richtgen Teampartner für so ein Abenteuer und ich bin überzeugt wir werden so oder so unseren Spass haben zusammen, wie immer auf unseren Kamiabenteuern. 

two wheels 


Diese Woche habe ich mein erstes Rennvelo bestellt :-)

Darkthrone Einzelbeitragbereich — geschrieben von kamikaze @ 10:31

Diese Woche habe ich mir den schon langen Wunsch ein Rennvelo neben dem Bike zu besitzen erfüllt. Da ich in diesem Jahr 30 Jahre jung werde, hatte ich gleich noch einen Grund mehr mir mein Wunsch selbst zu erfüllen, auch wenn dieses "eigene" Geburtstagsgeschenk noch ein bisschen zu früh ist.

Der Hintergrundgedanke, weshalb ich schon lang mit einem Rennvelo als Zweitbike liebäuge ist folgender:

1. Ich wollte auch mal unter der Woche ein bis zwei Trainings einbauen. Da ich immer erst nach 19.00 vom arbeiten nach Hause kommen, liegt dann jeweils nur ne kleine Runde drinn. Mit dem Mountainbike mochte ich jedoch nicht für so ne kurze Runde in den Dreck raus, und nachher noch das Bike reinigen. Nun mit dem Rennrad kann ich einige Kilometer abspulen.

2. Im Frühjahr/Herbst wenn bei uns noch viel Schnee in den höheren Lagen liegt, wäre das Rennrad eine echte Alternative. Mountainbiketouren zu dieser Zeit sind nur beschränkt möglich.

3. Im Winter wenn es nicht gleich minus Grade hat, kann ich kurz ne Rennradtour machen oder natrülich auch endlich mal ein Rollentraining einlegen.

4. Ab und zu mal eine Abwechslung zum Trailsurfen ist sicher auch ne gute Sache.

 

So nun zu meinem Rennrad:

In der näheren Auswahl standen mit meinem Budget von max. 2000.00 CHF folgende Bikes:

 

Canyon Roadlite 5.0 mit Ultegra Gruppe und Mavic Aksium Laufräder für 999.00 EUR

Red Bull Pro Team-2000 mit 105er Gruppe für 1199.00 EUR

BMC Streetfire SS01 mit 105er Gruppe für 1999.00 CHF

Price-Racebikes Sport mit Ultegra Gruppe für 1995.00 CHF

Entschieden habe ich mich letztendlich für das Price-Racesbike. Ausschalggebend für diesen Entscheid war, dass ich eigentlich gerne meinen Bikeshop Bike'n Power in Ittigen, bei welchem ich bis jetzt alle meine Bikes gekauft habe berücksichtigen wollte. Ich war immer sehr sehr zufrieden mit der Beratung, Freundlichkeit etc. Zusätzlich wollte ich lieber ein kleines Geschäft unterstützen, anstelle eines grossen Konzerns. Weitere Vorteile bei einem Fachhändler zu kaufen sind, dass Anpassungen von Vorbau etc. direkt vor Ort noch vorgenommen werden können und zuletzt, da ich bei allfälligen Schäden, Probleme den Service schätzen werde den ich bei einem Versender nicht hätte. Ich besass schon einmal ein Mountainbike der Marke Price-Racesbikes und war mit der Verarbeitung/Qualität sehr zufrieden. Das Gute bei Price Racesbikes Swiss Customized ist, dass man bei der Bestellung aus verschiedenen Ausstattungsvarianten, Laufräder Dämpfer etc. sein eigenes Wunschbike zusammenstellen kann und die Lieferfristen durchschnittlich um die 2 Wochen liegen.

 

Nun also zu meinem neuen Familienzuwachs:

Price-Racebikes: "Sport"
Farbe: Weiss
Komplette Shimano Ultegra Gruppe mit 3 Fach Kurbel
Kasette: Shimano Ultegra
Carbon Gabel
Laufräder: Shimano R500 schwarz
Lenker/Vorbau/Sattelstürze: Ritchey Comp (werden ev. später auf Pro upgedatet)
Sattel: Selle Italia X0
Bereifung: Michellin Lithion schwarz 700x23C

Bildquelle: http://www.price-racebikes.ch

Nun freue ich mich schon in hoffentlich 1.5 Wochen auf meine erste Ausfahrt mit dem Price und bin mal gespannt ob mir neben dem Mountainbiken, Rennradfahren genau gleich viel Spass vermitteln wird.

Mountainbiken wird weiterhin vor dem Rennrad an erster Stelle stehen, da so leckere Trails und Abfahrten, autofreie Touren halt schon sehr lecker sind. Für das Training oder je nach Wetter und Witterung wird dann auf das Rennvelo umgesattelt und sicher auch mit Benjamin einige Passtouren unter die Räder genommen.

 


Neue Teile - Neuer Antrieb, was taugen die alten Teile?

Two Wheels Einzelbeitragbereich — geschrieben von kamikaze @ 21:09

Hei bikendes Volk

Habe mir einen neuen Antrieb zugelegt, ansich nichts spezielles, aber ich freue mich vorallem ab der neuen 2008 XT Kurbel sehrSmile, habe schon lange nichts mehr so schönes gesehen, die Kettenblätter sehen einfach geil aus.


 Zudem habe ich mir noch die SRAM PC 971 Kette (ungefähr LX/ XT Niveau) mit SRAM Verschlussglied zugelegt (eine coole Sache), die SRAM PG 970 Kassette (ungefähr LX Niveau) und den neuen 2.4 Zoll Nobby Nic mit Snake Skin. Leider gibts den `normalen` 2.4 Nobby im 2008 Programm von Schwalbe nicht mehr, darum musste ich die Version mit Snake Skin nehmen, mal sehen was der taugt.

 

 

 

 

 Schön, dass ich mich auch mal wieder über die kleinen Dinge des Lebens freuen kannSmile

 

 Aktuell habe ich noch die XT Kassette und Deore Kette drauf, welche ihren Dienst noch ein paar km machen müssen. Ich würde mal schätzen, sowohl Kette als auch Kassette haben etwa 2500 km drauf und so gegen die 45`000 hm und sie halten locker noch ein paar Meter. 

Die LX Kurbel sieht schon recht mitgenommen aus und das grosse Kettenblatt musste schon brutal unten durch (der regelmässige Leser und die Steine auf dem Surenenpass wissen wiesoYell). Mit der Funktion der LX Kurbel bin ich grundsätzlich zufrieden, auch wenn ich schon das eine oder andere mal nachfetten musste, da es nicht identifizierbare Geräusche aus der Trettlager Gegend gab, was ich aber nicht überbewerten will, da ich doch auch viel im Schnee, Regen und Matsch unterwegs war. Bin gespannt was die XT Kurbel bringen wird... Wage es fast nicht diese zu montieren, die ist so schönSmile. Besonders gespannt bin ich darauf wie die SRAM Kette/ Kassette im Vergleich zu den Shimano Pendants abschneiden werden.

Was den Nobby Nic anbelangt, so habe ich schon jetzt den 2.4 drauf und bin rundum zufrieden damit, auch der Nobby hat die selbe km/ hm Anzahl wie die Antriebskomponenten und macht auch noch ein paar Touren mit, das Profil ist noch gut. Der Nobby hat seinen Preis, dieser ist aber absolut gerechtfertigt, wenn man bedenkt das der Grip auf jedem Untergrund immer perfekt ist, selbst im Schnee. Ne klare 6 von mir für den Nobby Nic.

Preise:

Nobby Nic 2.4 mit Snake Skin: 59.- pro Stück

Kette SRAM PC 971: 25.-

Kassette: SRAM PG 970 (11-32 Zähne): 47.-

XT Kurbelgarnitur mit XT Innenlager: 183.-

Innenlager Montage Werkzeug TL-FC 32 von Shimano: 16.50.- 

 

Gekauft habe ich das ganze bei BIKE RAPTOR (Urs Fischer) aus Rüti ZH, er hat auch diverse Angebote (zb. die Kurbel für 183.-) in Ricardo unter dem Username Ursf. Ich bin sehr zufrieden mit seinem Service und ich halte ihn für sehr kompetent. Ich werde wiedermal bei Urs bestellen.

Freue mich auf Eure Kommentare... two wheels


Bike Weekend Ticino 2/2

Touren — geschrieben von kamikaze @ 10:08

Nach einem reichhaltigen Frühstück starten wir nun am Sonntag in den zweiten Tag unseres Ticino-Weekends. Das Wetter war durchzogen mit Wolken und blauen Himmel. Die Temperatur war etwas frischer als am Samstag doch immer noch recht angenehm.

 

Von unserer Jugendherberge in Locarno ging es direkt über Monte Della Trinità

 

 

in stetiger aber angenehmer, gleichmässiger Steigung hinauf auf zum Dorf Monte Brè wo wir kurz einen kurzen Bananen-/Riegelstopp einlegten. Mehr als die Hälfte des Aufstiegs haben wir nun hinter uns gebracht. Guten Mutes nahmen wir das letzte Stück in Angriff.

 

 

 

 

Kurz unterhalb des Dorfes Cormanicc endet die Strasse. Ab hier folgt eine kurze Tragestrecke über einen Bergwanderweg hinauf ins Dorf.

 

Die letzten 220 Höhenmeter zur Alpe Cardada forderten nochmals die letzten Kraftreserven und etwas Fahrtechnik. Der Weg hinauf war sehr steil, zum Teil sumpfig, steinig und alle 50 Meter musste das Vorderrad über einen quer über den Weg gelegten kleinen Baumstamm gehieft werden.

 

Endlich geschafft! Nur noch kurz über ein kleines Schneefeld und wir standen beim Gipfelkreuz wo wir unser wohl verdientes Mittagessen einnahmen.

 

 

 

 

In zwischen frischte der Wind auf und dunkle Regenwolken legten sich über das Land. Wir entschlossen uns unsere Rast nicht allzu lang zu machen, wollten wir ja noch bei Trockenheit zurück in der Jugendherberge ankommen.

 

Frisch gestärkt ging es also weiter über den offiziellen Biketrail hinunter nach Viona. Dieser Trail war traumhaft. Hatte es doch von allem etwas in stetiger Abwechslung zwischen flowigen, und technischen Teilstücken jedoch immer sehr gut fahrbar. Dieser Trail ist auch für Leute empfehlenswert, die technisch etwas weniger stark sind.

 

 

 

Der Trail endet kurz vor Viona wo man dann weiter über die offizielle Strasse zurück nach Locarno folgen kann. Da unser Trailhunger jedoch immer noch gross war, wählten wir die Strecke zurück nach Locarno über diverse Bergwanderwege welche nochmals das Herz jedes Bikers höherschlagen lässt. Durch diese Streckenwahl hatten wir von der Alp Cardada nach Locarno einen Trailanteil von sicher 97% J. Glücklich, zufrieden und auch etwas Müde beendeten wir den Tag bei einem Glas Bier in der Herberge.

 

Leider war das schon die letzte Tour, da wir am Montag wieder zurück in die Deutschschweiz reisen mussten.

 

Tourendetails:

 

Start-/Zielpunkt: Jugendherberge Locarno

Länge: 24.4 Kilometer

Höhenmeter: 1570hm

Trailanteil ab Alpe Cardada: 97%

Anforderung Technik: Mittel

Anforderung Kondition: Mittel-schwer

 

GPS File: alpa cardada.gpx


Bike Weekend Ticino 1/2

Touren — geschrieben von kamikaze @ 14:19
Am Freitag starteten Pascal und ich Richtung Tessin -dort wo das Wetter schön und die Frauen jetzt schon leicht bekleidet sindLaughing

Spät abends traffen wir dann in Locarno ein und haben gleich mal unseren Kramm verräumt und Pascal musste seiner Freundin kurz Meldung erstatten, dass wir gut angekommen sind mit dem Kamikaze Öko Mobil. Ja auch das Team Kamikaze denkt -mehr oder weniger- ökologisch und ist mit dem sparsamsten Auto aus der Kami Fahrzeug Flotte ins Tessin gefahren. Wir haben sogar noch den CO 2 Ausgleich der Jugi gebucht, was fürs ruhige Gewissen ebenTongue out

Am Samstag sind wir dann nach einem extrem reichhaltigen Frühstück (ich träume jetzt noch davon) zur Rasa Tour aufgebrochen.

Wir fuhren über Ascona auf den Monte Verità die Via ai Monti hoch und kamen so auf das Gemeinde Gebiet von Ronco sopra Ascona.

Zur Erinnerung, hier hat im Jahre 1997 eine der grössten Waldbrände in der Schweiz ca 300 Hektaren Schutzwald zerstört. Das Feuer konnte damals nur mühsam nach mehreren Tagen durch mehr als 100 Feuerwehrleute und mithilfe von 6 Armeehubschraubern gelöscht werden.

Auch heute noch sieht man die Spuren deutlich und es läuft einem kalt den Rücken runter, auch wenn man heute -11 Jahre später- nur noch einen Teil des Schadens sieht.

Am Ende der Strasse mussten wir das Bike noch auf 1321 Meter hochstossen/ tragen. Leider kamen wir nun von der Südseite des Berges an die Nordseite und diese war mit Schnee bedeckt – scheisse. Eine ältere Dame mahnte uns noch zur Vorsicht, was sich wie sich später herausstellte nicht übertrieben war, der Schnee war hart und mit viel Laub bedeckt, was den Abstieg auf 1000 Meter zu einem gefährlichen Unterfangen machte und die Bikes wurden über Lawinenkegel geschoben. Es fielen viele Fluchwörter Innocent


Die letzten paar Meter bis zu unserem Mittagsplatz konnten wir dann endlich mal fahren und das Essen war mehr als verdient.

20 Minuten später waren wir dann endlich in Rasa und Pascal wollte mal testen ob die Tessiner Steine auch wirklich härter sind als seine Kniescheibe – ja das sind sie ;-), die Protektoren wurden kurz darauf ebenfalls montiert, Premiere für den Chef des Kamiteams.

Jetzt begann der geile Teil. Die Abfahrt von Rasa, sehr technisch und anspruchsvoll unter den staunenden Blicken unserer Zuschauer, das machte Laune, die beim anschliessenden hochtragen des Bikes Richtung Bordei wieder flöten ging Yell

 
Nach Bordei gings der Strasse entlang runter und auf der anderen Seite wieder hoch nach Palagnedra, auch hier fielen diverse Flüche
Innocent, da wir Biken wollten und nicht die ganze Zeit `Rennvelo` fahren.

Wie könnte es auch anders sein, gings nach Palagnedra wieder eine Strasse hoch, über die Staumauer, die Strasse hoch (ein Paradies für jeden Rennvelofahrer) und der Strasse nach zurück nach Locarno. Die letzten paar Meter konnten wir immerhin auf unbefestigten Wegen zurücklegen.

Bilanz: nicht empfehlenswert, da langweillig und zu geringer Trail Anteil.

Km: 47

Hm: 1600

Spassfaktor: 15/ 100  (auch nur wegen dem Bier am abendLaughing)

Viele Flüche und die 2 Bier am Abend haben wir uns mehr als verdient. Für die erste richtige Tour in der Saison 08 tut der Ars*** auch angemessen weh.

Pascal wird in einigen Tagen den Artikel zu unser Tour auf die Alpe Cardada online stellen, also wieder reinschauen beim Team Kamikaze 

Tourendetails:

 

Start-/Zielpunkt: Locarno

Länge: 47 Kilometer

Höhenmeter: 1600hm

Anforderung Technik: Mittel-schwer

Anforderung Kondition: schwer

 

GPS File: Rasa.gpx

 

 


Ausbildung zum Biketeacher der Swiss Bikeschool erfolgreich abgeschlossen

Darkthrone Einzelbeitragbereich — geschrieben von kamikaze @ 10:57

Am Samstag war es soweit. Ich (Darkthrone) und Two Wheels machten uns früh Morgens auf den Weg zum Zoo Zürich wo um 09.00 Uhr die Ausbildung zum Biketeacher der Swiss Bikeschool stattfand.

Nach einer gemütlichen Fahrt, trafen wir pünktlich beim Zoo in Zürich ein. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich berauschend. Es herschte leichter Schneefall und die Temperaturen waren dementsprechend tief.

Nach einer kurzen Begrüssung unter den Teilnehmern, schlug Andi Seeli, Leiter der Swiss Bikeschool vor, zuerst den theoretischen-/und administrativen Teil der Ausbildung in einem Restaurant zu absolvieren.

So fuhren wir zum Restaurant wo Andi uns diverse interessante Infos von und über die Bikeschool und den ganzen Ablauf bekannt gab.

Gegen Mittag starteten wir dann zum praktischen Teil der Ausbildung. Das Wetter zeigte sich nun von seiner freundlichen Seite. Wir absolvierten diverse Übungen aus allen Leistungs-/Schwierigkeitsklassen (LB1/LB2/LB3) zu folgenden Themen:

- Gleichgewicht
- Geschicklichkeit
- Bremsen
- Uphill
- Downhill
- Kurven

zusätzlich gab uns Andi diverse Tipps und Tricks auf den Weg und zeigte uns einige coole Aufstiegs- und Abstiegstechniken :-)

Die Gruppe war super motiviert und gab sein bestes. Dies war auch Andis verdienst, denn er vermittelte uns auf spannende, kompetente uns spielerische Art sein Wissen.

Der Kurs endete um 18.00 Uhr und alle Teilnehmer durften stolz als offizielle Bike Teacher ins Wochenende starten.

Die Ausbildung zum Biketeacher war super spannend und interessant. Der Aufbau des Kurses, die Betreuung und der Unterricht war Top! Ein grosses Dankeschöne an Andi Seeli.

Sobald wir unsere Daten und Standorte festgelegt haben, sind meine und Two Wheels seine auf der Seite von Swiss Bikeschool und natürlich in unserem gemeinsamen Blog zu finden.

Die Anmeldung für einen Kurs erfolgt über die Swiss Bikeschool Homepage wo ihr euch für die entsprechenden Kurse eintragen könnt.

Wir würden uns freuen euch bei einem unserer Kurse begrüssen zu dürfen.

 

 

Swiss Bikeschool


Endlich habe auch ich (Darkthrone) Beinprotektoren

Darkthrone Einzelbeitragbereich — geschrieben von kamikaze @ 19:30

Heute habe ich mir beim Veloplus endlich Beinprotektoren gekauft. Ich denke dass diese mir bei technischen Abfahrten gute Schutzdienste leisten werden.

Diese sind von der Firma IXS und wurden vom 4xer Roger Rinderknecht entwickelt und sind ganz neu bei Veloplus für CHF 99.00 erhältlich:

(Bild von Veloplus verlinkt)

Ich freue mich schon diese bei der nächsten Abfahrt austesten zu können.

Neben den Beinschoner habe ich mir zusätzlich für den Sommer noch lange Handschuhe gekauft. Sind doch die Hände bei einem Sturz um ein vielfaches besser geschüzt als mit den Kurzfingerhandschuhen.

 

Diese Handschuhe wurden mir von Two Wheels empfohlen, da er die gleichen hat. Danke nochmals.

(Bild von Veloplus verlinkt)


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