Kamikaze

Neue Teile - Neuer Antrieb, was taugen die alten Teile?

Two Wheels Einzelbeitragbereich — geschrieben von kamikaze @ 21:09

Hei bikendes Volk

Habe mir einen neuen Antrieb zugelegt, ansich nichts spezielles, aber ich freue mich vorallem ab der neuen 2008 XT Kurbel sehrSmile, habe schon lange nichts mehr so schönes gesehen, die Kettenblätter sehen einfach geil aus.


 Zudem habe ich mir noch die SRAM PC 971 Kette (ungefähr LX/ XT Niveau) mit SRAM Verschlussglied zugelegt (eine coole Sache), die SRAM PG 970 Kassette (ungefähr LX Niveau) und den neuen 2.4 Zoll Nobby Nic mit Snake Skin. Leider gibts den `normalen` 2.4 Nobby im 2008 Programm von Schwalbe nicht mehr, darum musste ich die Version mit Snake Skin nehmen, mal sehen was der taugt.

 

 

 

 

 Schön, dass ich mich auch mal wieder über die kleinen Dinge des Lebens freuen kannSmile

 

 Aktuell habe ich noch die XT Kassette und Deore Kette drauf, welche ihren Dienst noch ein paar km machen müssen. Ich würde mal schätzen, sowohl Kette als auch Kassette haben etwa 2500 km drauf und so gegen die 45`000 hm und sie halten locker noch ein paar Meter. 

Die LX Kurbel sieht schon recht mitgenommen aus und das grosse Kettenblatt musste schon brutal unten durch (der regelmässige Leser und die Steine auf dem Surenenpass wissen wiesoYell). Mit der Funktion der LX Kurbel bin ich grundsätzlich zufrieden, auch wenn ich schon das eine oder andere mal nachfetten musste, da es nicht identifizierbare Geräusche aus der Trettlager Gegend gab, was ich aber nicht überbewerten will, da ich doch auch viel im Schnee, Regen und Matsch unterwegs war. Bin gespannt was die XT Kurbel bringen wird... Wage es fast nicht diese zu montieren, die ist so schönSmile. Besonders gespannt bin ich darauf wie die SRAM Kette/ Kassette im Vergleich zu den Shimano Pendants abschneiden werden.

Was den Nobby Nic anbelangt, so habe ich schon jetzt den 2.4 drauf und bin rundum zufrieden damit, auch der Nobby hat die selbe km/ hm Anzahl wie die Antriebskomponenten und macht auch noch ein paar Touren mit, das Profil ist noch gut. Der Nobby hat seinen Preis, dieser ist aber absolut gerechtfertigt, wenn man bedenkt das der Grip auf jedem Untergrund immer perfekt ist, selbst im Schnee. Ne klare 6 von mir für den Nobby Nic.

Preise:

Nobby Nic 2.4 mit Snake Skin: 59.- pro Stück

Kette SRAM PC 971: 25.-

Kassette: SRAM PG 970 (11-32 Zähne): 47.-

XT Kurbelgarnitur mit XT Innenlager: 183.-

Innenlager Montage Werkzeug TL-FC 32 von Shimano: 16.50.- 

 

Gekauft habe ich das ganze bei BIKE RAPTOR (Urs Fischer) aus Rüti ZH, er hat auch diverse Angebote (zb. die Kurbel für 183.-) in Ricardo unter dem Username Ursf. Ich bin sehr zufrieden mit seinem Service und ich halte ihn für sehr kompetent. Ich werde wiedermal bei Urs bestellen.

Freue mich auf Eure Kommentare... two wheels


Bike Weekend Ticino 2/2

Touren — geschrieben von kamikaze @ 10:08

Nach einem reichhaltigen Frühstück starten wir nun am Sonntag in den zweiten Tag unseres Ticino-Weekends. Das Wetter war durchzogen mit Wolken und blauen Himmel. Die Temperatur war etwas frischer als am Samstag doch immer noch recht angenehm.

 

Von unserer Jugendherberge in Locarno ging es direkt über Monte Della Trinità

 

 

in stetiger aber angenehmer, gleichmässiger Steigung hinauf auf zum Dorf Monte Brè wo wir kurz einen kurzen Bananen-/Riegelstopp einlegten. Mehr als die Hälfte des Aufstiegs haben wir nun hinter uns gebracht. Guten Mutes nahmen wir das letzte Stück in Angriff.

 

 

 

 

Kurz unterhalb des Dorfes Cormanicc endet die Strasse. Ab hier folgt eine kurze Tragestrecke über einen Bergwanderweg hinauf ins Dorf.

 

Die letzten 220 Höhenmeter zur Alpe Cardada forderten nochmals die letzten Kraftreserven und etwas Fahrtechnik. Der Weg hinauf war sehr steil, zum Teil sumpfig, steinig und alle 50 Meter musste das Vorderrad über einen quer über den Weg gelegten kleinen Baumstamm gehieft werden.

 

Endlich geschafft! Nur noch kurz über ein kleines Schneefeld und wir standen beim Gipfelkreuz wo wir unser wohl verdientes Mittagessen einnahmen.

 

 

 

 

In zwischen frischte der Wind auf und dunkle Regenwolken legten sich über das Land. Wir entschlossen uns unsere Rast nicht allzu lang zu machen, wollten wir ja noch bei Trockenheit zurück in der Jugendherberge ankommen.

 

Frisch gestärkt ging es also weiter über den offiziellen Biketrail hinunter nach Viona. Dieser Trail war traumhaft. Hatte es doch von allem etwas in stetiger Abwechslung zwischen flowigen, und technischen Teilstücken jedoch immer sehr gut fahrbar. Dieser Trail ist auch für Leute empfehlenswert, die technisch etwas weniger stark sind.

 

 

 

Der Trail endet kurz vor Viona wo man dann weiter über die offizielle Strasse zurück nach Locarno folgen kann. Da unser Trailhunger jedoch immer noch gross war, wählten wir die Strecke zurück nach Locarno über diverse Bergwanderwege welche nochmals das Herz jedes Bikers höherschlagen lässt. Durch diese Streckenwahl hatten wir von der Alp Cardada nach Locarno einen Trailanteil von sicher 97% J. Glücklich, zufrieden und auch etwas Müde beendeten wir den Tag bei einem Glas Bier in der Herberge.

 

Leider war das schon die letzte Tour, da wir am Montag wieder zurück in die Deutschschweiz reisen mussten.

 

Tourendetails:

 

Start-/Zielpunkt: Jugendherberge Locarno

Länge: 24.4 Kilometer

Höhenmeter: 1570hm

Trailanteil ab Alpe Cardada: 97%

Anforderung Technik: Mittel

Anforderung Kondition: Mittel-schwer

 

GPS File: alpa cardada.gpx


Bike Weekend Ticino 1/2

Touren — geschrieben von kamikaze @ 14:19
Am Freitag starteten Pascal und ich Richtung Tessin -dort wo das Wetter schön und die Frauen jetzt schon leicht bekleidet sindLaughing

Spät abends traffen wir dann in Locarno ein und haben gleich mal unseren Kramm verräumt und Pascal musste seiner Freundin kurz Meldung erstatten, dass wir gut angekommen sind mit dem Kamikaze Öko Mobil. Ja auch das Team Kamikaze denkt -mehr oder weniger- ökologisch und ist mit dem sparsamsten Auto aus der Kami Fahrzeug Flotte ins Tessin gefahren. Wir haben sogar noch den CO 2 Ausgleich der Jugi gebucht, was fürs ruhige Gewissen ebenTongue out

Am Samstag sind wir dann nach einem extrem reichhaltigen Frühstück (ich träume jetzt noch davon) zur Rasa Tour aufgebrochen.

Wir fuhren über Ascona auf den Monte Verità die Via ai Monti hoch und kamen so auf das Gemeinde Gebiet von Ronco sopra Ascona.

Zur Erinnerung, hier hat im Jahre 1997 eine der grössten Waldbrände in der Schweiz ca 300 Hektaren Schutzwald zerstört. Das Feuer konnte damals nur mühsam nach mehreren Tagen durch mehr als 100 Feuerwehrleute und mithilfe von 6 Armeehubschraubern gelöscht werden.

Auch heute noch sieht man die Spuren deutlich und es läuft einem kalt den Rücken runter, auch wenn man heute -11 Jahre später- nur noch einen Teil des Schadens sieht.

Am Ende der Strasse mussten wir das Bike noch auf 1321 Meter hochstossen/ tragen. Leider kamen wir nun von der Südseite des Berges an die Nordseite und diese war mit Schnee bedeckt – scheisse. Eine ältere Dame mahnte uns noch zur Vorsicht, was sich wie sich später herausstellte nicht übertrieben war, der Schnee war hart und mit viel Laub bedeckt, was den Abstieg auf 1000 Meter zu einem gefährlichen Unterfangen machte und die Bikes wurden über Lawinenkegel geschoben. Es fielen viele Fluchwörter Innocent


Die letzten paar Meter bis zu unserem Mittagsplatz konnten wir dann endlich mal fahren und das Essen war mehr als verdient.

20 Minuten später waren wir dann endlich in Rasa und Pascal wollte mal testen ob die Tessiner Steine auch wirklich härter sind als seine Kniescheibe – ja das sind sie ;-), die Protektoren wurden kurz darauf ebenfalls montiert, Premiere für den Chef des Kamiteams.

Jetzt begann der geile Teil. Die Abfahrt von Rasa, sehr technisch und anspruchsvoll unter den staunenden Blicken unserer Zuschauer, das machte Laune, die beim anschliessenden hochtragen des Bikes Richtung Bordei wieder flöten ging Yell

 
Nach Bordei gings der Strasse entlang runter und auf der anderen Seite wieder hoch nach Palagnedra, auch hier fielen diverse Flüche
Innocent, da wir Biken wollten und nicht die ganze Zeit `Rennvelo` fahren.

Wie könnte es auch anders sein, gings nach Palagnedra wieder eine Strasse hoch, über die Staumauer, die Strasse hoch (ein Paradies für jeden Rennvelofahrer) und der Strasse nach zurück nach Locarno. Die letzten paar Meter konnten wir immerhin auf unbefestigten Wegen zurücklegen.

Bilanz: nicht empfehlenswert, da langweillig und zu geringer Trail Anteil.

Km: 47

Hm: 1600

Spassfaktor: 15/ 100  (auch nur wegen dem Bier am abendLaughing)

Viele Flüche und die 2 Bier am Abend haben wir uns mehr als verdient. Für die erste richtige Tour in der Saison 08 tut der Ars*** auch angemessen weh.

Pascal wird in einigen Tagen den Artikel zu unser Tour auf die Alpe Cardada online stellen, also wieder reinschauen beim Team Kamikaze 

Tourendetails:

 

Start-/Zielpunkt: Locarno

Länge: 47 Kilometer

Höhenmeter: 1600hm

Anforderung Technik: Mittel-schwer

Anforderung Kondition: schwer

 

GPS File: Rasa.gpx

 

 


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